Höhlenaction irgendwo im Nirgendwo

Am Freitag ging es auf einen Ausflug besonderer Art. Zusammen mit zwei Freiwilligen, meinem Besuch Daniel und sechs Georgiern ging es abends mit einer Sondermarschrutka an einen nahegelegenen Ort von Tbilissi. Nicht ahnend, was mich dort erwarten wird, habe ich einfach dem Ausflug zugestimmt. Irgendwas mit Höhle und Übernachtung. Sau cool und so. Na gut, wieso auch nicht. Abenteuer ist immer ‘ne feine Sache. Dass wir aber nach Ankunft erst noch zwei Stunden im Dunkeln bergauf wandern und klettern (!) durften, davon hatte mir zuvor natürlich niemand was gesagt. Nun gut, was soll’s. Wir sind nach mehr als zwei Stunden mitten in der Nacht an der besagten Höhle im Wald auf dem Berg angekommen und los ging’s –nämlich mit dem gescheiterten Versuch mit nassem Holz ein Lagerfeuer zu entzünden. Das hat zwar nicht im Freien geklappt, dafür aber in der Höhle. Damit uns auch ja nicht kalt wurde, waren wir mehr als gut ausgestattet. Insbesondere mit gutem georgischen Schäfergetränken und jeden Mengen Schlafsäcken 😉 Abgeschottet mitten in der Natur, weg von all dem Stadtgetümmel und -lärm konnte man dort endlich mal wieder richtig abschalten. Die Nacht war zwar bitterkalt und am nächsten Morgen wurden wir von Schnee geweckt, aber es hat sich mehr als gelohnt. Ein lustiger Ausflug mit schöner Natur und amüsanten Wegbegleitern. Gerne wieder, aber das nächste Mal nicht mehr bei Minustemperaturen!

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